09.06.2016

7 Gründe, aus denen eure Instagram-Ads floppen

Webdesign Düsseldorf Instagram

Seitdem Instagram öffentliche Anzeigen erlaubt, explodiert die Anzahl der Ads in den Feeds der User. Und trotz gegenläufiger Trends gestalten Marken die Social Media-Ads wie Banner-Anzeigen. Was sich in der Klick-Rate bemerkbar macht – die bei sagenumwobenden 0,07 Prozent liegt. Laufen eure Instagram-Anzeigen nicht so, wie ihr das gerne hättet? Wir erzählen euch woran das liegen könnte. Hier sieben mögliche Gründe:

 

1. Eure Anzeige sieht zu professionell aus.

Genau wie YouTube sprudelt Instagram nur so über vor user-generiertem Content. Instagram-User suchen nach inspirierenden Farben, Dynamik, Bewegung, und dem Außergewöhnlichen – also dem exakten Gegenteil von dem, was klassischer Branded Content liefert. Erschafft Anzeigen, die so aussehen wie die Instagram-Posts der besten Freunde euer Zielgruppe. Natürliches Licht, Schnappschüsse und “Behind-the-Scenes”-Bilder helfen euch, eine Connection zur Zielgruppe aufzubauen.

 

2.  Eure Anzeige erzählt keine Geschichte.

Die meisten Instagram-Anzeigen sehen folgendermaßen aus: Markenname, catchy Line und ein Bild, dass an ein Stockfoto erinnert. Mit anderen Worten: Wie eine Banner-Anzeige.

Doch Instagram-User wollen mehr als Bilder gucken: Sie wollen Bilder sehen, die Geschichten erzählen. Die Geschichte kann lustig sein oder voller Action – hauptsache ihr liefert mehr als nur ein Foto. Und zwar eine Geschichte, die eine tiefere Bedeutung für den Betrachter hat. Humans of New York und National Geographic sind zwei gute Beispiele dafür, wie man die emotionale Tiefe von Bildern einfängt.

 

3. Eure Anzeige ist zu laut.

Genau wie in allen anderen Social Media-Kanälen möchten Instagram-User unterhalten werden, oder sich mit Freunden austauschen. Wenn ihr also wirklich möchtet, dass sie euch und eure Marke ignorieren, dann knallt ihnen einen riesigen roten Banner auf den Mobile Screen. Konzentriert euch mehr auf den Content und weniger auf den Call-to-Action – wenn ihr das Vertrauen der User mit dem richtigen Content gewinnt, nehmen sie den “Jetzt kaufen” oder “Mehr erfahren” Button in der Anzeige viel lieber und eher wahr.

 

4. Eure Anzeige sieht aus wie ein Stock Photo.

 Große, unkenntliche Hände. Eine Person im Schatten. Eine Frau ohne jeden Gesichtsausdruck. Eure Anzeige enthält eines dieser Merkmale? Löscht sie und versucht es nochmal. Noch viel mehr als auf Facebook konkurrieren auf Instagram Marken um die Aufmerksamkeit der User – mit Tierbabies, Motorrädern, Schmuck, den Kardashians, Konzerten, Hollywood und vielem mehr.

Ihr wollt unwiderstehliche Bilder erzeugen? Findet entweder einen Influencer der seine Zielgruppe mit eurem Content in Berührung bringt oder fokussiert euch auf etwas, das mehr ist als nur das Markenlogo oder ein Text, der ein Angebot anpreist. Wenn eure Anzeige auch nur im Ansatz wie ein Stock Photo aussieht, wird sie versagen.

 

5. Eurem Produkt fehlt der Kontext.

Leute folgen gerne Luxus-Marken – aber möchten die Produkte im Kontext des passenden Lifestyles sehen. Energy Drinks im Kontext von Motor- und Extremsport, Fashion Brands an Models in urbanen und natürlichen Settings und Luxusuhren vor der Kulisse einer City-Skyline. Beachtet dies bei euren Instagram-Anzeigen: Inszeniert zunächst den Lifestyle, und integriert daraufhin das Produkt.

 

6. Eure Anzeige hat zu viel Text.

Text ist der natürliche Feind des Mobile Users. Forschungen haben ergeben, dass menschliche Augen zunächst nur die Mitte des Screens, also die Bilder, wahrnehmen. Verlasst ihr euch auf den Text, um eure Bilder zu verkaufen, verliert ihr einen wichtigen Teil eurer Zielgruppe. Große, aufmerksamkeitsstarke Zitate funktionieren hingegen als Content – aber erst, wenn eure Marke sich  etabliert hat.

 

7. Ihr probiert die Video-Funktion nicht aus.

Instagram ermöglicht 60 Sekunden lange Videos. Habt ihr eine Möglichkeit, eure Marke oder euer Produkt in Bewegung zu präsentieren? Das generiert euch Aufmerksamkeit ohne Ende. Selbst beim Durchscrollen startet die Auto-Play-Funktion der Videos. Produziert eine Video-Serie, Interviews und Action-Shots – und ihr etabliert euch nach und nach als Vorreiter in Bezug auf großartigen Instagram-Content.

Guter Content garantiert euch Follower und potentielle Käufer – krampfhaft bezahlte Anzeigen hingegen lassen eure Marke unangenehm auffallen und ignorieren die vielseitigen Möglichkeiten, die Instagram bietet.

 

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